KV – Verein für zeitgenössische Kunst Leipzig e.V.
Kolonnadenstraße 6
04109 Leipzig
kv.kunstvereinleipzig(at)gmail.com
Öffnungszeiten bei Ausstellungen:
MI 14—18
FR + SA 16—20

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Aktuell / Vorschau
Tombola 2020
INFOS ZUM LOSKAUF

Preview Tombola Beiträge
20.—23.10.2020, 16—19 Uhr

Tombola Verlosung
Samstag, 24.10., 19—21 Uhr

Nietenblatt von Henrike Naumann
Der KV ist ein Ort zeitgenössischer Kunst und der Teilhabe. Realisiert wird das Programm durch Mitgliedsbeiträge, öffentliche Fördergelder, prekäre Arbeitsverhältnisse und ehrenamtliches Engagement. Um die Ausstellungen, Veranstaltungen und künstlerischen Neuproduktionen finanzieren zu können, veranstalten wir wieder die jährliche Tombola. Die von den uns unterstützenden KünstlerInnen gespendeten Werke machen die Tombola erst möglich. Der Lospreis von 60 Euro erlaubt es einem breiten Publikum, Zugang zu außergewöhnlichen Kunstwerken zu erhalten und gleichzeitig den KV zu unterstützen.


Oyoyo
(... more)
Film-Screening
Donnerstag, 15.10., 20 Uhr

Bitte für den Zoom-Live-Stream
hier anmelden:
Chetna Vora
Oyoyo (1980) is a cine-portrait of an educational internationalism with students from Chile, Guinea-Bissau, the Mongolian Soviet Republic, Cuba and Bulgaria studying economy at the “Hochschule für Ökonomie Berlin- Karlshorst” in the late 1970s. The director is the Indian filmmaker Chetna Vora who mobilizes the film-camera as a means to listen to the problems that the students encounter in their education, what they miss in the GDR, and how they imagine their future. The candid conversational scenes situated in the students’ dormitory in Berlin-Karlshorst alternate with music by Cuban songwriter Silvio Rodriguez, the Brazilian singer Nara Leão and songs in Cape Verdean Créole. As a daughter of a communist communist family from Palitana in Gujarat in India, Chetna Vora came to Berlin in the mid- 1970s to study film at the Konrad Wolf Film Academy in Potsdam-Babelsberg.

Part of hidden labor across

hidden labor across
(inter∞note)

Eröffnung
Samstag, 22.8., 14—22 Uhr

Ausstellung
22.8.—17.10.2020
Vinit Agarwal
Joo Young Hwang
Aarti Sunder
Ruth Wolf-Rehfeldt
Chetna Vora
Hidden Labor Across (inter∞note) beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern die Idee des Internationalismus als politisches Konzept des 20. Jahrhundert in aktuellen Debatten um Globalisierung von Arbeit, Technologie und Wissen eine unvollendete Narration darstellt. Es ist die erste kuratorische Artikulation des internationalen Forschungsprojektes Decolonizing Socialism. Entangled Internationalism.

Kuratiert von Doreen Mende

Die Antwort kommt


Eröffnung
Donnerstag, 29.10., 14—22 Uhr

Ausstellung
30.10.—15.12.
Özlem Altin
Antonia Baehr
Lucile Desamory

Der Mensch ist in besonderer Form mit den Dingen verbunden – sie sind Wissensspeicher, besitzen eine Biografie, verkörpern Beziehungen und stehen häufig als Stellvertreter*innen für eine symbolische Ordnung. Folglich können Dinge als Akteur*innen eine Handlung vollziehen. Eine Ausstellung ist Teil dieses Systems, da sie mit Menschen und Dingen – ob mit Kunstwerken oder Dokumenten – Geschichten erzählt. Dazwischen liegen das Nichtgesagte und das Nichtgezeigte gleichermaßen präsent. Dass sie dieses Dazwischen beschreiben und klassische Ordnungssysteme hinterfragen, verbindet das bildnerische und performative Denken und Handeln der drei beteiligten Künstlerinnen.

Kuratiert von Susanne Weiß



Die Ausstellungen Symposion, hidden labor across und Die Antwort kommt sind Teil des Projekts K—V Enzyklopädie.



A Artistic Research
 Aufmerksamkeitsdefizitkultur
B Bildungslücke
 Black Mountain College
 Blinder Fleck
C Chaos
 CIAD
D Darknet
 Deep State
 Derive
 Diskretion
 DIY
E Elfenbeinturm
 Experiment
F Fröbel
 Fußnote
G Gedächtnistheater
 Gordischer Knoten
 Gossip
H Hacker
 Halluzination
 Human Resource
 Hochstapler
I IBM
 Ikonoklasmus
J Jeopardy
K Kognitiver Kapitalismus
 Kollektives Trauma
 Körperwissen
 Kulturelles Gedächtnis
L Labor
 Logik
 LSD
 LTI
M Meinung
 Mind Palace
 Minecraft
 Mnemosyne
 Musée imaginaire

N Neuro-Science
 News Cycle
 Nichtwissen
O Objektivität
 Orakel von Delphi
 Ordnung
P Paradebeispiel
 Perspektive
 Perzeption
 Projektion
Q q. e. d.
 Queer
 Quelle
 Quiz
R Reizüberflutung
 Rhizom
 Russels Teekanne
S Schule des Lebens
 Science & Fiction
 Simulation
 Sinnliche Wahrnehmung
T Technologien des Selbst
 Terminologie
 Theater der Natur und Kunst
 Theorie & Praxis
 Tools
U Universalgelehrte
V Vergessen
 Verschwörung
 Visualisierung
 Visuelle Argumentation
W Was ist was
 Wer wird Millionär?
 Willi wills wissen
 Xanadu
X Zaubereiministerium
Z Zauberkugel
 Zensur
 Zirkelschluss





Archiv 2020
S
Συμπόσιον
Symposion

Eröffnung
Freitag, 12.6., 14—22 Uhr

Ausstellung
13.6.—25.7.2020

Heike Geißler
Antye Guenther
Sidsel Meineche Hansen
Emanuel Mathias
Agnes Meyer-Brandis
Alexander Pannier
Mit dem Auftakt der K—V Enzyklopädie zum Thema Wissen wird der Versuch einer Rekonstruktion eines Begriffs unternommen, der heute ein institutionalisiertes und ritualisiertes Format der Wissensproduktion beschreibt. Im ursprünglichen Sinne des griechischen Symposions als eine kollektiv-ästhetische Erfahrung stehen hier nicht diskursive Expertise, sondern künstlerische Positionen im Dialog. Während die eingeladenen KünstlerInnen die Adaption (natur-)wissenschaftlicher Betrachtungsgegenstände und Instrumentarien eint, kommt deren Neuperspektivierung in unterschiedlichster Weise zum Ausdruck.
KV Support
Überfahrt
(Spector Books, Volte Expanded #4)



Buchpremiere und Eröffnung
wegen COVID-19 abgesagt


Ausstellung 28.3.—8.4.20
wegen COVID-19 abgesagt



Roman Ehrlich
Michael Disqué


Roman Ehrlich (Text)
Michael Disqué (Bild)
Matthias Krieg (Ton)
Jörn Dege (Moderation)
Zwei Künstler reisen 40 Tage mit einem Containerschiff von Hamburg nach Qingdao, China. Entstanden ist daraus ein Text-Bild-Essay über die politischen Bedingungen des weltweiten Güterverkehrs, die brüchigen Narrative der Seefahrt sowie den Verlust der Sprache und der Festlandswirklichkeit.

KV Support
Die Dinge in Bewegung
Jens-Martin Triebel
Ausstellung 14.—16.2.20
Auf der Oberfläche der Weltmeere werden Unmengen an Waren verschoben. Die Natur muss sich der kulturellen Ordnung unterwerfen. Doch die Farben und Temperaturen der Weltmeere verändern sich. Dinge die einst im Meer versanken und für verloren geglaubt wurden, tauchen unerwartet wieder auf. Ein Dialog zwischen Mensch und Meer entsteht. Die Installation bringt Fragmente dieses Gespräches zum Vorschein und blickt auf den Umgang mit den uns umgebenden Dingen.
Jens-Martin Triebel (*1985) studiert in der Fachklasse für Bildende Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Im Rahmen des Diploms zeigt er seine multimediale Installation: Die Dinge in Bewegung.